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Jugendwort des Jahres

07.12.2011

„Swag" ist das Jugendwort des Jahres 2011. Dafür sprach vor allem die schnelle und riesige Verbreitung des aus dem US-Amerikanischen stammenden Wortes.

„Swag“ landete auf Platz 1 knapp vor „Fail/ Epic Fail“ für grober Fehler bzw. Versagen. Den dritten Platz belegt „guttenbergen“ für Abschreiben, „Körperklaus“ – eine Wortneuschöpfung für Tollpatsch und Grobmotoriker – sicherte sich Platz 4 und „googeln“ für suchen, allerdings nicht nur im Internet sondern auch beispielsweise in einem Lexikon, schließt die Top Five ab.

 

40.000 stimmten ab

 

Rund 40.000 Interessierte wählten im Internet auf www.jugendwort.de sowie auf der Jugendmesse „YOU“ in Berlin aus den 30 zur Wahl stehenden Begriffen die Top 15 für die Jurysitzung für das Jugendwort des Jahres 2011. Insgesamt wurden circa 3000 neue Begriffe eingereicht. Bereits zum vierten Mal rief der Langenscheidt Verlag in Kooperation mit der Jugendzeitschrift SPIESSER und erstmals mit der Jugendmesse YOU zur Wahl des Jugendwortes des Jahres auf.

 

"Turn my swag on"

 

Die Meinung der Jury war in diesem Jahr erstmals deckungsgleich mit der der Internet-Voter. Bei der Internetabstimmung legte „Swag“ quasi einen Start-Ziel-Sieg hin. „Swag“ kommt ursprünglich aus dem Song „Turn my swag on“ des amerikanischen Rappers Soulja Boy. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erlangte der Begriff große Bekanntheit durch die Coverversion des österreichischen Rappers Money Boy „Dreh den Swag auf“. Der Begriff steht für eine „beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung“ sowie eine „charismatisch-positive Aura“.

 

Ende letzten Jahres diskutierte die Musikszene darüber, ob Money Boy der schlechteste Rapper der Welt sei oder die neue Hoffnung des deutschsprachigen Hip Hops. Zumindest hat er mit seinem Cover „Dreh den Swag auf“ rund 14 Mio. Klicks bei YouTube erreicht und das Wort „Swag“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz in aller Munde gebracht. Nun hat es der Begriff sogar zum Jugendwort des Jahres 2011 geschafft, womit einmal mehr deutlich sein dürfte, wie schnell sich ein Begriff über das Internet verbreitet und in die alltägliche Sprache Einzug findet. Wörtlich übersetzt bedeutet „to swagger“ „stolzieren“ und „swaggerer“ heißt „Aufschneider, Großtuer“.

 

 

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