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Exzellente Jobaussichten in regenerativen Energiebranchen
Die Zukunft im Visier
Es gibt schlechte Nachrichten: Wir haben ein Problem! Genauer gesagt: ein Energieproblem. Eines, das die ganze Welt betrifft! Menschen mit cleveren Ideen werden gesucht! Mehr denn je!
Jede Zeit hat ihre Themen. Themen, die nicht nur einzelne Nationen, sondern die ganze Menschheit betreffen. Und schaut und hört man sich in der Welt einmal um, so fällt auf: der Umweltschutz und die Nutzung neuer Energiequellen gehören definitiv zu den Themen, die im 21. Jahrhundert zur globalen Aufgabe geworden sind.
Der Klimawandel schreitet voran, die Vorräte an fossilen Rohstoffen gehen allmählich zur Neige, gleichzeitig aber steigt der weltweite Energiebedarf jährlich weiter an. Experten gehen davon aus, dass diese Nachfrage mit den heutigen Technologien spätestens Mitte des Jahrhunderts nicht mehr zu decken sein wird.
Die Energieversorgung haben sie darum zu einer der großen Herausforderungen des Jahrhunderts erklärt. Auch, weil unserem Planeten eine Nicht-Umkehr kaum zuzumuten ist. Keine Frage: Alternativen zur herkömmlichen Energieversorgung müssen her.
Oder anders ausgedrückt: Die längst erkannten Potenziale der regenerativen Energien müssen noch viel cleverer und flächendeckender genutzt werden!
Die Politik hat das Problem erkannt
Um diesen Schritt für alle verpflichtend zu machen, haben sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union schon Anfang des letzten Jahrzehnts an einen Tisch gesetzt.Das Ergebnis: ein ambitioniertes Arbeitspapier mit hochgesteckten Zielen.
Denn schon 2020 sollen in den EU-Ländern im Durchschnitt 20 Prozent der Primärenergie aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Sonne gespeist werden. Das würde für Deutschland eine Verdoppelung des Anteils von aktuell 9,4 Prozent bis ins Jahr 2020 bedeuten – wobei Energie aus Biomasse mit Abstand den größten Beitrag leisten soll. 2050 soll gar der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.
Doch bis solch ehrgeizige Ziele erreicht werden können, muss noch viel geschehen: Energieeinsparmöglichkeiten müssen gefunden, das Umweltbewusstsein geschärft und die erneuerbaren Energien noch besser genutzt werden.
Ein Ziel, das sich nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft vorgenommen hat! Sich als Unternehmen ein grünes Image zuzulegen wird nämlich immer hipper und mittlerweile zum echten Wettbewerbsvorteil!
Kreative Köpfe händeringend gesucht! Wenig verwunderlich also, dass in nahezu allen Forschungs- und Wirtschaftszweigen Bedarf an kreativen Köpfen herrscht. Zwar sind bereits heute über 170.000 Menschen in der Erneuerbaren-Energien-Branche tätig, die Zahlen sollen aber bis 2020 bis auf 300.000 anwachsen. Experten halten solche Zahlen für durchaus realistisch.
Denn: der Erneuerbare-Energien-Zug hat längste volle Fahrt aufgenommen. Dank ihm sind in den letzten Jahren völlig neue Industriezweige entstanden, die zudem hohe Wachstumsraten verzeichnen.
Selbst die Weltwirtschaftskrisenhürde nahm die regenerative Energiewirtschaft ohne große Probleme. Nicht zuletzt auch, weil mit dem Solarstrom, der Energie aus Biomasse, der Windenergie und der Wasserenergie echte Zugpferde gefunden wurden.
Exzellente Jobaussichten
Wer auf der Suche nach einem krisensicheren Job ist und außerdem Interesse an Umwelt- und Energiethemen mitbringt, der dürfte in der regenerativen Energiebranche schnell fündig werden. Denn die gute Nachricht lautet: Wer hier einsteigen möchte, der muss nicht einmal zwangsläufig einen grünen Daumen mitbringen, sein Abitur in Biologie und Chemie absolviert haben oder Greenpeace-Aktivist sein. Auch Juristen, Ingenieure und Informatiker sind in der aufblühenden Branche gefragt.
Sei es der Schutz von Wäldern oder Gewässern, die Erarbeitung und ökologische Analyse von Bebauungsplänen oder die wissenschaftliche und industrielle Forschung – Umweltwissenschaftler und Energieexperten werden an allen Ecken und Enden benötigt: in Verwaltungen, Planungsbüros, Unternehmen, Aufsichtsbehörden, Beratungsfirmen oder auch in der Land- und Forstwirtschaft.
So verschieden die gesuchten Berufsprofile sind, so unterschiedlich sind auch die Einstiegsmöglichkeiten in die Branche. Sie reichen von Ausbildungen zum staatlich geprüften Techniker bis hin zu berufsqualifizierenden Bachelor-Studiengängen wie den der Geowissenschaften oder der Umweltinformatik.
Die Aussichen auf einen krisensicheren und zukunftsträchtigen Job könnten in jedem Fall kaum besser sein als hier.
Interesse geweckt? Wir haben für euch ein paar echt spannende Energie- und Umweltstudiengänge ausgecheckt. Reinclicken lohnt sich!




