Studium, Beruf

Diese Studiengänge nehmen die Zukunft ins Visier

Umweltexperte werden

13.01.2012 Von: Julia Feldhans

Die Energie- und Umweltbranche hat es euch angetan? Doch welche Studienmöglichkeiten euch hier zur Verfügung stehen, ist euch noch gar nicht klar? Kein Problem! Wir haben uns für euch vier superspannende Studiengänge einmal genauer angeschaut!

Betriebliche Umweltinformatik

Der Bachelor Betriebliche Umweltinformatik vereint die Fächer Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Umweltwissenschaften und Ingenieurwissenschaften unter einem Dach.

Worum geht’s? Ziel des Studiums ist es, dass ihr als studierte Umweltinformatiker schließlich dazu in der Lage seid, Produktionsprozesse zu verstehen, zu prüfen und eigenständig zu bewerten. Zudem bringen Absolventen des Studiengangs die Fähigkeiten mit, die Planung, Kontrolle und Steuerung betrieblicher Umweltschutzaktivitäten zu übernehmen.

Spätere Berufsfelder? Umweltinformatiker arbeiten meist in Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Management, Informationstechnologie und Umweltschutz. Auch als Berater oder Projektmitarbeiter in Wirtschaft, Technik und Verwaltung kommen sie zum Einsatz.

Wo? Studiert werden kann der BA Betriebliche Umweltinformatik zum Beispiel an der TU Clausthal.

Geowissenschaften

Im Mittelpunkt des Bachelorstudiengangs Geowissenschaften steht die Erforschung der Erdkörper und der Erdoberfläche. Weitere Kernfächer sind die Geologie, die Mineralogie, die Mathematik, die Physik, die Chemie und die Biologie.

Worum geht’s? Geowissenschaftler lernen in ihrem Studium, den Aufbau, die Dynamik und die Prozesse des Systems Erde-Leben, sowie die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf die Umwelt und die Entwicklung des Lebens zu verstehen. Im Anschluss an ihr Studium bringen sie das Wissen mit, um einen Beitrag für die nachhaltige Nutzung der Ressourcen der Erde zu liefern.

Spätere Berufsfelder? Geowissenschaftler kommen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz. Zum Beispiel in Beratungsfirmen oder der Land- und Forstwirtschaft. Sie übernehmen Aufgaben und Aufträge wie die Altlastenerkundung und Altlastensanierung oder die Planung und Erschließung von Lagerstätten zur Gewinnung von Massenrohstoffen. Auch im vorsorgenden Umweltschutz und der Untersuchung und Verhinderung von Naturkatastrophen sind sie tätig.

Wo? Der Studiengang Geowissenschaften wird deutschlandweit angeboten, zum Beispiel an der LMU München, der Uni Münster oder der RWTH Aachen.

Umweltingenieurwesen

Wer sich für den BA-Studiengang Umweltingenieurwesen entscheidet, den erwartet eine spannende Fächerkombination aus Mathematik, Mechanik, Physik, Chemie, Informatik, Recht und Geologie.

Worum geht’s? Angehende Umweltingenieure erlernen in ihrem Studiengang den bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde. Absolventen können die Risiken für Umwelt und Gesellschaft analysieren, bewerten und mindern.

Spätere Berufsfelder? Studierte Umweltingenieure arbeiten im Anschluss an ihr Studium oft in Fach- und Aufsichtsbehörden, in Ingenieur- und Planungsbüros, in staatlichen und kommunalen Verwaltungen oder Ingenieur- und Gutachterbüros. Auch im Dienstleistungsunternehmen auf dem Gebiet der Stadtentwicklung und in Forschungseinrichtungen greift man gerne auf ihr Wissen zurück.

Wo? Umweltingenieurwesen kann an vielen deutschen Universitäten und Hochschulen studiert werden, unter anderem auch an der TU Darmstadt und der Bauhaus Universität Weimar.

Umwelttechnik und Ressourcenmanagement

Der BA-Studiengang Umwelttechnik und Ressourcenmanagement ist extrem vielseitig. Unter einem Dach vereint er die Studienfächer Bauingenieurwissenschaften, Umweltingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Mathematik, Chemie, Physik, Informatik, Konstruktionstechnik und Ökologie.

Worum geht’s? Studierte Umwelttechniker und Ressourcenmanager suchen Antworten auf die Frage: Wie können durch optimales Management Rohstoffe und Material eingespart werden?

Spätere Berufsfelder? Eingesetzt werden sie zum Beispiel im öffentlichen Dienst und in der gewerblichen Wirtschaft, wie zum Beispiel Betrieben und Verbänden der Energieversorgung. Auch in Ingenieur- und Planungsbüros werden sie verstärkt nachgefragt. Viele Umwelttechniker und Ressourcenmanager machen sich allerdings auch selbstständig.

Wo? Die Ruhr-Universität Bochum ist eine von vielen Hochschulen in Deutschland, die den Studiengang anbieten.


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